© GERMANN Vertrieb & Personal 2020
Detailseite-Redaktion Blog

Herausforderung Mitarbeiterzufriedenheit

Wertschätzung und Zuwendung von Führungskräften

von Erwin Germann
0 Kommentare

Die Studien sprechen eine klare Sprache. Trotz einer positiven Entwicklung und deutlichen Verbesserung der Arbeitswelt ist die Zufriedenheit der Mitarbeiter verhalten. Noch nie hatten Mitarbeiter so schöne Arbeitsplätze, Angebote und Möglichkeiten. Leider wollen viele Führungskräfte dies nicht wahrhaben. In zahlreichen Betriebsklima-Analyse konnten wir feststellen, wie weit die Fehleinschätzung zwischen Mitarbeitern und Führungskräften bis hin zur Geschäftsleitung auseinandergeht. Ist es nicht die wichtigste Aufgabe der Führungskräfte für zufriedene Mitarbeiter zu sorgen, die sich im Betrieb wohlführen, gerne in die Arbeit kommen, eine gesunde Arbeitseinstellung haben und sich für das Unternehmen einsetzen. Wir haben viele Mitarbeiter, die voll hinter ihrem Unternehme stehen und trotzdem sich einige von denen nicht wirklich zufrieden. Es liegt an der fehlenden Zeit sich darüber auszutauschen. Es ist alles hektischer und schneller geworden und die Kommunikation bleibt auf der Strecke. Nur wenn der Druck zu hoch ist, muss der Feuerlöscher zur Beruhigung einspringen.

Wir brauchen eine neue Form der gegenseitigen Wertschätzung und Zuwendung beginnend beim Umgang. Dies muss sich auch in Form der Zuwendung für den einzelnen Mitarbeiter darstellen. Wir haben aktuell viel zu viele Obersachberater, Kompetenzreiter und Fachexperten, jedoch keine Führungskräfte mit Herz, die ihre Führungsaufgaben wirklich wahrnehmen.

Es gilt die Werte erlebbar zu machen und am Puls der Mitarbeiter zu sein, um bereits im Frühstadium einwirken zu können. Eine neue Form eines menschlichen Frühwarnsystems gilt es zu schaffen, wo alle Mitarbeiter wissen, hier ist ein Mensch, der wirklich führt. Dazu gehören Fähigkeiten wie zuhören können, Einfühlungsvermögen und eine klare Position zu vertreten. Jetzt müssen wir umdenken, um allen Mitarbeiter zu vermitteln, wir meinen es ernst. Viele glauben tatsächlich mit einem Spaßevent ein Team zu bilden. Genau deshalb ist in vielen kleinen Betrieben die „Arme Schweine-Technik“ weit verbreitet. Darunter leiden genau diese wichtigen Leistungsträger.

Schlagwörter